Zahlen, Daten, Fakten: So entsteht die Arena 2025 in Timmendorfer Strand

Zahlen, Daten, Fakten: So entsteht die Arena 2025 in Timmendorfer Strand

Vom 4. bis 7. September 2025 schlagen die besten Beachvolleyballer:innen Deutschlands anlässlich der Deutschen Beachvolleyball-Meisterschaft in der Arena von Timmendorfer Strand auf. Direkt im Anschluss folgt mit Stars am Strand (11.–15. September) das nächste große Highlight. Doch bevor die Zuschauer:innen sportliche Höchstleistungen und mitreißende Live-Musik genießen können, läuft hinter den Kulissen ein logistisches Mammutprojekt.

Stadion im Überblick:

  • Gesamtmaße: 83,40 m Länge, 38,50 m Breite
  • Zugänge: 2 Innenraum-Eingänge und 8 Tribünenaufgänge
  • Platz für Fans: mehrere Tausend Beachvolleyball- und Musikbegeisterte

Team & Organisation:

Rund 180 Menschen sorgen dafür, dass die Events reibungslos über die Bühne gehen – von der Sandfläche bis zur Bühnenshow. Für Stars am Strand startet die Detailplanung sogar schon über ein Jahr im Voraus. Jeder Handgriff sitzt!

Die Sandarbeiten (Start: 18. August 2025):

  • Verwendet werden 4.500 m³ bzw. rund 7.000 Tonnen Sand – ein Gewicht von etwa 4.670 VW Golf.
  • Zum Schutz vor der Ostsee wird eine Stahlwand eingebaut:
    • Höhe: 2,50 m (davon 1,50 m im Sand verankert)
    • Gewicht: 35 Tonnen
  • Umsetzung: 5 Personen, 1 Woche Arbeit für die komplette Spielfläche.

Stadionaufbau:

  • Start: direkt nach Abschluss der Sandarbeiten
  • 14 Personen, 1 Woche Arbeit
  • Materialanlieferung: 7 LKWs, je 40 Tonnen – insgesamt 280 Tonnen Material

Bühne:

  • 16 Personen, Aufbauzeit: 3 Tage
  • Gesamtgewicht: 100 Tonnen – das entspricht etwa dem Gewicht von 20 ausgewachsenen Elefanten
  • Größe Spielfläche: 14 x 11 m

Kabel & Leitungen:

  • 7.000 m Stromleitungen (entspricht etwa 100 Fußballfeldern aneinandergereiht)
  • 800 m Netzwerkleitungen (entspricht etwa zwei Stadionrunden auf einer Tartanbahn)
  • 1.000 m Wasser- und Abwasserleitungen (dreimal die Höhe des Eiffelturms)
  • Ca. 40 Stromkästen

Ein kleiner Tipp fürs Publikum: Ab 19:38 Uhr heißt es: Decke auspacken, Sonnenbrille absetzen – denn dann verabschiedet sich die Sonne hinter der Ostsee und macht Platz für Flutlicht, Show und Gänsehautmomente.

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